Sexismus, eine unendliche Geschichte

3 Okt

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Und wieder beglückst uns Axe mit einer Reihe von purem Sexismus. Die neue Axe Werbereihe fokussiert sich diesmal auf „reife“ Frauen, die jungen Männern den Kopf verdrehen. Aber es wäre nicht die Werbestrategie von Axe, wenn die sogenannten reifen Frauen nicht aussehen würden wie makellose junge Frauen.

Der Sexismus hat sich mittlerweile so weit vorgearbeitet, dass Frauen im „reifen“ alter eingetrichtert wird, sie müssten aussehen wie junge Frauen. Viele alternde Models und Schauspielerinnen bestätigen diesen Trend. Den alt aussehen ist nicht en vogue. Was alt ist, sollte gefälligst frisch und knackig aussehen, egal was die Natur davon hält.

Männern gefällt diese Bemühung der Frauen, immer sexier, attraktiver und perfekter aussehen zu wollen. Diese Bilder prägen sich in unser Unterbewusstsein, wenn wir ständig mit solcher Werbung berieselt werden.

Lächerlich, wenn Frauen diesen sexuellen Fantasien nachgeben und sich demütigen lassen. Denn sie machen sich das Leben unnötig schwer und rennen hinter einem Ideal her, was kaum zu realisieren ist. Wer damit beginnt, nur noch dafür zu leben Männerfantasien zu erfüllen, bleibt was die Selbstachtung angeht auf der Strecke.

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2 Antworten to “Sexismus, eine unendliche Geschichte”

  1. Andreas Scholz Oktober 3, 2013 um 11:55 #

    Diese Betrachtung von Werbung ist oberflächlich und langweilig.
    Weder sind Menschen im allgemeinen, noch Frauen im Besonderen bloßer Spielball der Verführung durch andere. Jede/r kann und muß sich selbst entscheiden, was er tun oder haben will.
    Nach meiner Erfahrung wollen alle sexuell aktiven Menschen möglichst attraktive Partner. Wer sich dadurch auf seine Sexualität reduziert fühlt, hat vor allem ein Problem mit sich selbst.

    • linawunderlich Oktober 3, 2013 um 13:41 #

      Sie ist kritisch aber nicht oberflächlich. Die Axe Werbung ist so langweilig und oberflächlich, dass ich nur darüber lachen kann. Frauen als blosse Objekte zu sehen, die einzig und allein für den Geschlechtsverkehr leben und deren Leben sich nur um Verführung und Attraktivität dreht.

      Wenn das nicht oberflächlich und simpel ist. Der Mensch sollte für mehr stehen, als für den ewig sexuell bereiten Roboter.

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