Seni cok seviyorum

9 Nov

Dieses wunderbar, melancholische Gedicht habe ich vor längerer Zeit auf einem tollen Blog gelesen. Ich habe ihn auch unter dem Blogroll  ‚Das Mädchen mit der speziellen Duftnote‘ verlinkt. Leider ist er nicht auf deutsch, sondern schwerpunktmäßig in der türkischen Sprache gehalten. Welch Glück für den, der diese Sprache versteht. Eine ganz spezielle Liebeserklärung nach meinem Geschmack. Bitter-süß und die Einleitung für das Ende einer Beziehung. Für meine türkisch sprachigen Leser nun eine Kostprobe. Die deutsche Übersetzung ist von mir und im Kommentarteil zu lesen.

Eure Lina.

pessimist sairin son yalani…

Sinemada kulagimin dibinde popcorn yemeni sevmiyorum,

gürültü yaratiyor.

Benim sana ciddi birsey anlattiktan sonra bana “ayy canimm” diye gülmeni sevmiyorum,

güvensizlik yaratiyor.

“Cok güzel degil, ama cok sirinsin” demeni sevmiyorum,

kompleks yaratiyor.

Nazim Hikmeti sevip, Necip Fazil Kisakürek’i boykot etmeni sevmiyorum,

monotonluk yaratiyor.

Cafe’ye oturdugumuzda hep ödemek istemeni sevmiyorum,

gücsüzlük yaratiyor.

Sürekli sokakta insanlarin seni tanimasini sevmiyorum,

kiskanclik yaratiyor.

Canimin istemedigi anlar fotograflarimizi cekmeni sevmiyorum,

yapmacik bir tablo yaratiyor.

Benim seninle tartismak istedigim an, inadina tartismadigini sevmiyorum,

hirs yaratiyor.

Telefonda konustugumuzda sessizligi bozmak icin ” iste öyle” demeni sevmiyorum,

bir son yaratiyor.

Kendime gizlice “Seni sevmiyorum” demeyi ögretmemi, artik bittigini hissetmemi sevmiyorum,

veda havasi yaratiyor..

O da cok acitiyor…

(Quelle)

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Eine Antwort to “Seni cok seviyorum”

  1. linawunderlich November 9, 2011 um 16:05 #

    Eine provisorische Übersetzung.

    Die letzte Lüge eines pessimistischen Dichters

    Ich mag es nicht, wenn du im Kino direkt an meinem Ohr Popcorn isst,

    denn dies erzeugt Lärm.

    Ich mag es nicht, wenn du, nachdem ich dir etwas ernsthaftes erzählt habe lachend zu mir sagst „Oh meine Liebling“,

    denn dies erzeugt Unsicherheit.

    Ich mag es nicht, wenn du zu mir sagst „Du bist nicht sehr hübsch aber reizend“,

    denn dies erzeugt Komplexe.

    Ich mag es nicht, wenn du Nazim Hikmet magst und Necip Fazil Kisakürek boykottierst,

    denn dies erzeugt Monotonie.

    Ich mag es nicht, wenn du im Cafe immer zahlen möchtest,

    denn dies erzeugt Schwäche.

    Ich mag es nicht, wenn du Fotos machst, wenn ich dazu keine Lust habe,

    denn dies erzeugt ein aufgesetztes Bild.

    Ich mag es nicht, wenn ich mit dir diskutieren möchte und du dich weigerst,

    denn dies erzeugt bei mir Zorn.

    Ich mag es nicht, wenn du die Stille bei unseren Telefonaten mit den Worten „so ist es nun mal“ brichst,

    denn dies erzeugt ein Ende.

    Ich mag es nicht, mir heimlich einzureden „Ich liebe dich nicht“ und langsam zu spüren, dass es zu Ende ist,

    denn dies erzeugt eine Abschiedsstimmung..

    Und dies schmerzt so sehr…

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