Schlagzeilen vom 12.07.2011

12 Jul

Heute wieder ein kurzes Medien Monitoring. Wir haben Dienstag, den 12. Juli 2011. Schlagzeilen aus deutschen, österreichischen und schweizerischen Medien.

* Julian Assange wieder vor Gericht
Das Berufungsverfahren beginnt: Dem Wikileaks-Gründer droht die Auslieferung nach Schweden – Vorwurf: sexueller Missbrauch
* Demonstranten legen Verwaltung in Kairo lahm
Druck auf Militärführung verstärkt – Wieder Ungewissheit über Polizisten-Entlassungen
Völkermord von Srebrenica
* 613 neu identifizierte Mordopfer
Bei der Gedenkfeier an der Stätte in Potocari werden nun die sterblichen Überreste von 613 Opfern des Massakers beigesetzt. Sie wurden in den vergangenen zwölf Monaten in Massengräbern entdeckt und anschließend identifiziert. Das jüngste Opfer ist ein zur Zeit des Verbrechens elf Jahre alter Junge.
* Frankreich zieht 1000 Soldaten aus Afghanistan ab
Präsident Sarkozy zu Überraschungsbesuch in Afghanistan
Frankreichs Präsident Sarkozy ist am Dienstag zu einem unangekündigten Besuch in Afghanistan eingetroffen. Dabei kündigte er eine Reduktion der französischen Truppenstärke um einen Viertel an. Sarkozy folgt damit dem Beispiel der USA.
Clinton spricht Asad die Legitimität als Staatschef ab
* Reaktion auf Angriffe syrischer Regimeanhänger auf Botschaften in Damaskus
Nach den Angriffen von syrischen Regimeanhängern auf Botschaften in Damaskus hat US-Aussenministerin Hillary Clinton Präsident Bachar Asad offen abgesprochen, legitimer Führer des Landes zu sein. Sie warf ihm auch vor, das eigene Volk mit Hilfe Irans zu unterdrücken.
Quadriga-Preis für Putin
* Ein unwürdiger Preisträger
Wladimir Putin bekommt den Quadriga-Preis verliehen, denn er hat alles, was ein „Leader“ braucht. Handelt es sich um einen Scherz? Nein, leider nicht.

Schön, dass Putin so einen Preis erhält. Für „Vorbilder, die Aufklärung, Engagement und Gemeinwohl verpflichtet sind“. Das ist er wahrlich, wenn es darum geht seine Gegner (Mund)tot zu machen und den leichten Anflug von einer politisch/ wirtschaftlichen Opposition zu verhindern, einen Krieg gegen die tschetschenische Zivilbevölkerung zu führen und sich als James Bond für die russische Bevölkerung darzustellen. Hut ab. Dafür hat er alle mal so eine Auszeichnung verdient.
Übrigens, er ist Judomeister und geht gerne Angeln.

Nachtrag:
Doch kein Preis für Putin: Am Samstag hat das Kuratorium die geplante Ehrung zurückgenommen – das Gremium kam damit auch einem Proteststurm deutscher Wissenschaftler zuvor. Der tagelange Streit um die Preisverleihung kommt zur Unzeit: Am Dienstag finden die deutsch-russischen Konsultationen in Hannover statt. (Süddeutsche)

Eure Lina.

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