Schlagzeilen

11 Jul

Hier eine Auswahl an interessanten Schlagzeilen aus den deutschen und österreichischen Medien vom Montag, den 11. Juli 2011.

* Obama kämpft verzweifelt gegen Staatsbankrott
In den USA läuft der Countdown gegen den drohenden Staatskollaps: Finden Demokraten und Republikaner binnen zehn Tagen keine Einigung in der Schuldenkrise ist das Land zahlungsunfähig. Ein Spitzengespräch wurde ergebnislos vertagt. Der Druck auf den Präsidenten wächst.
* Italiens Geldprobleme schrecken die EU auf
Italien gerät immer stärker unter den Druck der Finanzmärkte: Offenbar aus Furcht vor einer Ausweitung der Schuldenkrise hat EU-Ratspräsident Van Rompuy ein Sondertreffen für Montag einberufen. Laut einem Zeitungsbericht mahnt die Europäische Zentralbank eine Aufstockung des Rettungsfonds an.
* Israel schiebt 13 deutsche Aktivisten ab
Die israelischen Behörden gehen hart gegen europäische Aktivisten vor, die in den Palästinensergebieten gegen die israelische Politik protestieren wollten. 36 Männer und Frauen wurden zurück in ihre Heimatländer ausgeflogen – unter ihnen sind 13 Deutsche.
* Mehr als 1600 Oppositionelle verhaftet (Malaysia)
Auch Oppositionsführer darunter – Behörden gingen mit Tränengas gegen Kundgebungsteilnehmer vor
* Der Südsudan feiert seine Unabhängigkeit
Die Welt hat einen neuen Staat: Zehntausende Menschen feiern in Südsudans Hauptstadt Juba. Kanzlerin Merkel hat dem jungen Land Deutschlands Unterstützung zugesichert.
Washington verärgert über Islamabad
*
USA frieren Militärhilfe für Pakistan ein
Neue Belastungsprobe für das amerikanisch-pakistanische Verhältnis: Die US-Regierung hält 800 Millionen Dollar Hilfe für das pakistanische Militär zurück. Die Begründung: Die Beziehungen zu Islamabad seien derzeit „schwierig“.

Aber eine besonders wichtige Schlagzeile ist folgende,

Gedenkfeier zum 16. Jahrestag
* Srebrenica für Anfänger
Wieder jährt sich das Massaker an Bosniens Muslimen – aber dieses Jahr sitzt Haupttäter Ratko Mladic in Haft in Den Haag. Dessen Festnahme Ende Mai hat zu einer spürbaren Entspannung zwischen Serbien und Bosnien-Hercegovina geführt.

Der Jahrestag des Massakers an den Muslimen in Bosnien. 1995 wurden mehr als 8.000 muslimische Männer und Jugendliche (Zivilisten) systematisch ermordet. Und die Welt hat zugesehen, ohne etwas zu unternehmen. Auch die dort stationierten niederländischen UN-Blaumhelmsoldaten sind  nicht eingeschritten. Dieses unmenschliche Ereignis war ein Beweis dafür, dass die Menschen nichts aus der Geschichte lernen und die Augen verschließen, wenn Gräueltaten begangen werden.

Am 11.7.1995 haben wir die Menschlichkeit zur Grabe getragen. Ein hoch auf die Zivilisation.

Eure Lina.

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